Die neue Dose der Brauerei Füchschen kommt am 8. Februar in den Handel
Als erste der Düsseldorfer Hausbrauereien, startet die Brauerei Füchschen mit einer Dosenabfüllung. Bislang
setzte man in diesem Marktsegment auf die traditionelle Glasflasche mit Bügelverschluss, doch damit brach
Füchschen bereits im vergangenen Jahr und ergänzte die Produktpalette um eine optisch ansprechende
0,33-Liter Longneck-Falsche mit individueller Form, um die Club und Party-Szene zu erobern.
Ähnlich speziell ist auch die Zielgruppe für das Dosenprodukt: die 0,33-Liter Büchse richtet sich in erster
Linie auf Freunde der Marke, die ihr Alt an Großveranstaltungen wie Karneval genießen, sich jedoch nicht
mit den schweren Flaschen und dem Glasbruchrisiko befassen wollen. Gerade im Düsseldorfer Karneval war es
in den letzten Jahren zu teils schweren Schnittverletzungen durch zerbrochene Glasflaschen gekommen, was
die Stadt zu einem generellen Glasverbot zwang. Dies umgeht Füchschen-Chef Peter König durch das neue
Produkt. Weitere Vorteile: durch die Dosenabfüllung ist das Bier länger haltbar (bis zu vier Monate) und
schneller zu kühlen.
Die schicke schwarze Füchschen-Dose mit dem roten Öffnungsclip und dem klassischen Füchschen Logo auf der
Front, kommt ab dem 8. Februar in den Handel. Auf jede Büchse wird ein Pfand von 25 Cent erhoben. Die
Dosen können deutschlandweit umgetauscht werden.
[06.01.2011]
Frankenheim Alt relauncht Markendesign
vl. Frankenheim Geschäftsführer Rainer Cox und Brand Manager Bernd Kretzer präsentieren die neue Produktausstattung, Foto: Frankenheim
Die Privatbrauerei Frankenheim präsentiert sich zum neuen Jahr mit einem überarbeiteten Design.
Gestern präsentierte Frankenheim-Geschäftsführer Rainer Cox die neue Produktausstattung.
Neben einem neuen modernen Kasten-Design, in blau statt weiß und mit zusätzlichen "Softtouch-Griffen",
wurde auch das Markenetikett komplett neu gestaltet. Die bisher oval-runde Form wurde durch ein
"geradliniges Etikett" ersetzt, das den Markenschriftzug deutlicher hervortreten lässt.
Anstelle der bisherigen, sogenannten NRW-Flasche, der laut Frankenheim mittlerweile ein negatives
Image anhaftet, tritt eine Longneck-Flasche, die im Markt zunehmend an Beliebtheit gewinnt.
Zukünftig stehen alle Frankenheim-Produkte in dieser neuen Abfüllung zur Verfügung.
"Das Zusammenspiel aller dieser Maßnahmen stellt die Erkennbarkeit der Marke beim Verbraucher
unübersehbar in den Vordergrund. Durch Reduktion auf das Wesentliche wird die Marke Frankenheim Alt
klarer positioniert. Den Markenursprung haben wir dabei nicht etwa verleugnet, sondern im Gegenteil
deutlicher gemacht und gestärkt." erklärte Frankenheim-Marketingleiter Bernd Kretzer.
[05.10.2011]
Brauerei IM DOM in Neuss ist wieder in Betrieb
Die Traditionsgaststätte und einzige Hausbrauerei in Neuss "Im Dom" feierte am 17.09.11
Wiedereröffnung. Nach einem halben Jahr Leerstand belebte die Eigentümerfamilie den Betrieb
wieder und bietet nun neben Spezialitäten wie der Altbierbratwurst mit Apfelmettwurst und
Bratkartoffeln oder dem umfangreichen Brauteller auch endlich wieder Dom's Alt an. Doch
auch die hauseigene Altbier-Sorte wurde entstaubt und das Altbierrezept überarbeitet. Das
neue Dom's Alt entsteht aus vier Sorten Malz aus regionalem Bezug. Probieren konnten wir's
noch nicht, dass wird aber schnellstmöglich nachgeholt.
Die Brauerei "Im Dom" liegt inmitten der historischen, Neusser Altstadt und kann auf eine
über 400 jährige (Brau-)Tradition zurück blicken.
Spitzenküche trifft Spitzenbier - am 08.09.11 in der Hausbrauerei Zum Schlüssel
Da Altbierfreunde nachweislich schon bei der Wahl ihres Lieblingsgetränks einen
besonders guten Geschmack beweisen, freuen wir uns über folgenden Veranstaltungshinweis
besonders, schließt er doch den Kreis von Spitzenbier zu Spitzenküche. Unter eben
diesem Motto lädt die Hausbrauerei heute, 08. Septmeber 2011 ab 18:00 Uhr, zum
hochklassigen Schlemmen.
"Original Schlüssel Alt paart sich mit Bachsaibling, gebratener Riesengarnele und
Rinderfilet "Sous Vide" und versüßt abschließend als Altbierschaumschnitte das
Pancake-Zwetschgen-Mille Feuille." Klingt toll oder? Spitzenkoch Sönke Höltgen vom
InterContinental auf der Düsseldorfer Königsallee hat sich diese Kreation einfallen
lassen. Jeder der vier Gänge kann separat (von 5 bis 20 Euro) oder auch wahlweise
als 3-Gang (30 Euro) oder 4-Gang (40 Euro) Menü bestellt werden.
Wir freuen uns darauf und wünschen allseits guten Appetit und Prost!
[11.08.2011]
Hausbrauerei Zum Schlüssel plant Altbier-App
Wie man hört, bringt die Hausbrauerei Zum Schlüssel in Kürze eine erste Smartphone App
auf den Markt. Neben Infos zur Brauerei soll die App auch einen "Deckelrechner"
beinhalten. Produziert wird die Software vom Düsseldorfer Spezialunternehmen
"appseleration".
Ob man sich vorerst auf das iPhone beschränkt oder auch Android-Systeme
bedienen wird, ist noch nicht bekannt. Wir warten dennoch gespannt auf die erste
App einer Altbier-Hausbrauerei!
[28.07.2011]
Langenfelder Alt geht mit großen Plänen an den Start
Langenfeld (Rheinland) ist eine junge, aufstrebende Stadt im Kreis Mettmann - südlich von
Düsseldorf. Das Siedlungsgebiet der ca. 60.000 Einwohner liegt somit genau auf der Grenze
zwischen der Altbierwelt und dem Kölsch-Sektor, was vielen Langenfeldern die Auswahl ihres
bevorzugten Gebräus nicht gerade erleichtert. Diesem Missstand wollen fünf engagierte Männer
abhelfen. Anfang des Jahres schmiedeten sie “aus einer Bierlaune heraus” den ambitionierten
Plan, ein eigenes Altbier auf den Markt zu bringen. Professionelles Know-How saß
praktischerweise gleich mit am Tisch: Dieter Ritter sponsorte sein Fachwissen als
hauptberuflicher Braumeister und tüftelete mit seinen Freunden in den folgenden Wochen
akribisch an der passenden Rezeptur. Nach mehreren Testläufen in kleinem Verkosterkreis
legten sich die fünf dann fest: das Langenfelder Alt war geboren.
Altbierfreunden, die eher die Biere der Düsseldorfer Hausbrauereien gewohnt sind, wird beim
ersten Schluck des Langenfelder Alts der geringe Bitterwert des naturtrüben Obergärigen
auffallen, aber “das ist eben der Lage Langenfelds geschuldet”, sagt Mitinititator Andres
Schütz. “Wir wollen die Langenfelder, die leider häufig Kölsch gewohnt sind, vorsichtig an
Altbier heranführen. Ein eher herbes Altbier hätte es hier deutlich schwieriger.” Und, wie
der Autor dieses Textes bestätigen kann, lässt die dezente Hopfennote nach dem zweiten und
dritten Glas ein wirklich gelungenes Altbier erkennen. Das bestätigen auch zahlreiche Tests
im Umfeld der Neubrauer.
Das Langenfelder Alt soll nun erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden: vom
29. Juli bis 31. Juli 2011 ist die neue Alt-Sorte auf der Benrather Bierbörse mit
eigenem Stand vertreten. Auch auf dem Langenfelder Schoppenfest und der lokalen
Schlemmermeile wird man das Lanagenfelder Alt probieren können. Zudem gab es schon Interessenten
aus der Gastronomie: “Wir haben bereits mehrere Anfragen erhalten!” sagt Schütz. Auch
Privatpersonen könne man beliefern, der Vertrieb befindet sich allerdings noch im Aufbau.
Interessenten können sich unter
www.langenfelder-alt.de
informieren.
[19.07.2011]
Neues Altbier aus Düsseldorf-Oberkassel: Gulasch Alt
Die Brauer Otto Scharnbeck und Herbert Enderlein, Gastronomen Jürgen Flohr und Klaus Unterwainig,
sowie Bahnhof-Geschäftsführer Stefan Dettmers (v.l.n.r.) präsentieren das neue Gulasch Alt
Im "Alten Bahnhof" am Belsenplatz in Düsseldorf-Oberkassel dürfen sich Altbierfreunde ab heute
über eine neue Sorte freuen: das "Gulasch Alt" wird nach bester Hausbrauerei-Tradition gebraut
und überraschte die Testtrinker bei der gestrigen Präsentation mit einem vorzüglichen Geschmack.
Klaus Unterwainig, der in den gleichen Räumlichkeiten bereits seit 2009 sein naturtrübes, helles,
obergäriges "Gulasch Bräu" (Jahresausstoß 400 Hektoliter) braut, holte sich mit Otto Scharnbeck,
Herbert Enderlein und Jürgen Flohr mehrere Jahrzehnte Brauerfahrung ins Haus. Gemeinsam suchten
sie nach einem Altbier, das weniger bitter als die etablierten Hausbrauereisorten schmeckt,
einen angenehmen sauber-reinen Geruch versprüht und einen optimalen Schaum aufweist. Nach fünf
Testsuden fanden die vier mit dem als "Maibier I" titulierten Projektsud das optimale Produkt.
Erste Tests bei Gästen bestätigten dies.
Das neue Gulasch Alt
Gulasch Alt hat eine Stammwürze von 11,46% und einen Alkoholgehalt von 4,5%. Der BE-Wert für
die Bitterstoffe liegt im Vergleich zu den anderen Düsseldorfer Hausbrauereien mit 35,5 etwa
im Mittelfeld. Der ausgereifte Geschmack macht schon nach dem ersten Glas Lust auf mehr. Die
angenehme Hopfennote und die ausgeprägte Bernsteinfarbe sprechen für ein Altbier erster Güte.
Die Investitionskosten für die Brauerei im Alten Bahnhof liegen bei insgesamt 255.000 EUR.
Die Jahreskapazität beträgt bei voller Auslastung 4.000 Hektoliter. Damit können die beiden
Lokalitäten (neben dem "Alten Bahnhof" noch die "Tonhalle" in Düsseldorf Kasierswerth) und
die zahlreichen Veranstaltungen wie Kirmes und Fischmarkt beliefert werden. Das 0,25l Glas
soll 1,85 EUR kosten. Der Fassverkauf ist etwa 4 Wochen angedacht. Eine Flaschenabfüllung
in 0,33l Bügelflaschen soll mittelfristig die Produktpalette ergänzen.
[30.06.2011]
Grüne setzen sich für EU-Gütesiegel für Düsseldorfer Altbier ein
"Altbier und Düsseldorfer Mostert gehören ebenso unverwechselbar zu Düsseldorf wie Radschläger,
Altstadt und Rheinturm. Sie sind nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern bilden gewissermaßen
auch den Charme, der diese Stadt im Vergleich zu vielen anderen zu etwas Besonderem machen. Auch
deshalb wirbt die Stadt Düsseldorf mit diesen Produkten auf ihren Internet-Seiten und in den
Broschüren. Ein offizielles Gütesiegel der EU für das Düsseldorfer Altbier – so wie schon für
den Düsseldorfer Mostert beantragt – könnte diesem Produkt noch eine höhere Wertigkeit geben
und es gleichzeitig schützen." so heißt es einleitend in einem Antrag der GRÜNEN an den
Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften der Stadt
Düsseldorf.
Das Gütesiegel soll nicht nur als Schutz der Produktbezeichnung genutzt werden, sondern auch
als Mittel im Sinne eines Düsseldorfer Wirtschafts- und Standortmarketings. Ähnliche Gütezeichen
gibt es bereits für Biere aus Köln, Bremen, Dortmund und Bayern. Man habe bereits mit den
Hausbrauereien gesprochen und erste Reaktionen seien positiv, so die Grünen. Heute soll über
den Antrag beraten werden.
[28.06.2011]
Nachwuchs in der Altbierwelt: Langenfelder Alt
Die Altbierwelt darf sich über Nachwuchs freuen: das Langenfelder Alt (benannt nach der Stadt Langenfeld im Kreis Mettmann) erblickte kürzlich das Licht der Welt. Das naturtrübe Obergärige, gebraut nach bester Hausbrauerei-Tradition, soll erstmals zur 20. Benrather Bierbörse (29. Juli - 31. Juli 2011, Düsseldorf - Benrath) vorgestellt werden.
Und die Macher haben Großes vor: nach umfangreichen Investitionen soll das Langenfelder Alt
dauerhaft gebraut werden und in den öffentlichen Verkauf kommen. Um den Bekanntheitsgrad der
Marke auszubauen, wird vor allem auf das Internet gesetzt. So erhält man die neusten
Infos nicht nur auf der Website langenfelder-alt.de sondern natürlich auch bei Twitter, Facebook und weiteren Social-Media-Plattformen.
Der Geschmack wurde uns von ersten Testern als "sehr gut" bescheinigt. Daher wollen wir
möglichst noch vor der Benrather Bierbörse selber testen ;o) Wir halten euch auf dem
Laufenden!
[21.04.2011]
Premiere für Frankenheim Alt + Löwensenf Altbier
Der Tag des deutschen Bieres und Ostersamstag an einem Tag, dem 23. April 2011 – wenn
das kein besonderer Grund ist, dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516 die Ehre zu
erweisen! Dazu gibt es eine Premiere, denn ein neues scharfes Produkt für alle Freunde
von Frankenheim Alt und Düsseldorfer Löwensenf startet in die Grillsaison. In Düsseldorf,
der Hauptstadt der deutschen Senf- und Altbierkultur, kommt "Löwensenf Altbier" mit
einem Schuß Frankenheim Alt als würzig-scharfe Genuß-Innovation auf den Markt.
Deshalb hat sich Peter Michael Halcour, Wirt im Frankenheim-Brauereiausschank
"Im Goldenen Ring" für diesen Tag etwas Besonderes einfallen. Im Biergarten des
Traditionslokals bietet er seinen Gästen von 12 bis 18 Uhr diesen passenden
Düsseldorfer Imbiss zum Super-Sonderpreis:
1 x Bratwurst 150gr mit "Original Löwensenf Altbier"
1 x Röggelchen
1 x Frankenheim Alt 0,2L.
...für nur € 4,50! Na dann guten Hunger und Prost!
[12.03.2011]
Altbierabsatz in der Region Düsseldorf mit zweistelligen Zuwachsraten
Seit Jahren ist der Bierkonsum in Deutschland rückläufig. Insbesondere das Altbier hat
darunter zu leiden. In den 1970er und 1980er gab es bei konstanten Absatzzahlen noch 90
aktive Altbierbrauereien in Nordrhein-Westfalen, heute sind es bestenfalls noch eine
Handvoll. Doch im Rheinland gibt es eine Region, die dem Negativ-Trend trotzt: laut
aktuelle Studien, nimmt der Absatz von Altbier im Großraum Düsseldorf dauerhaft
stark zu.
Laut den Zahlen einer großen Marktforschungsgesellschaft, wurde im Raum Mettmann,
Düsseldorf und Neuss 16,1% mehr Altbier in Flaschen verkauft als noch im
Vorjahreszeitraum (Fassbier wird darin nicht erfasst). Die großen Marken Diebels
und Schlösser legten um etwa 13% zu, Frankenheim sogar um 18%. Insgesamt wurden
239.000 Hektoliter Altbier in der Region um die Landeshauptstadt in Flaschen
verkauft. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 206.000.
Die kleineren Traditionsbrauereien, insbesondere in Düsseldorf, können mit noch
weit besseren Zuwachsraten aufwarten: Schumacher konnte 27,4% mehr Altbier in
Flaschen absetzen, Füchschen knapp 40% und Schlüssel sogar 56%. Dieser
Trend zum Ursprünglichen und Urigen setzt sich auch im weiteren Umland fort: Die
Brauerei Bolten in Korschenbroich etwa, nach eigenen Angaben älteste Altbierbrauerei
der Welt, machte beim Flaschenverkauf ein Plus von beachtlichen 62%.
Billig-Altbiere verzeichnen hingegen einen deutlichen Rückgang und schrieben zuletzt
häufig rote Zahlen. Ein deutliches Argument für den Drang zur Marke, so Marktexperten.
[25.02.2011]
Karneval kann kommen: Altbierlied ist gut für den Blutdruck
Gemeinschaftliches Singen reduziert den Spiegel an Stresshormonen und stärkt das Immunsystem.
So gesehen freuen wir uns auf die nahenden Karnevalstage im Rheinland die demnach einer
Wellnesskur entsprechen! Die Central Krankenversicherung hat die beliebtesten Hits aus den
karnevalistischen Hochburgen unter die Lupe genommen und verschiedene Effekte auf das
Wohlbefinden der Jecken aufgezeigt. Das Ergebnis für uns Altbierfreunde:
"Altbierlied (Hans Ludwig Lonsdorfer): Die Frequenz liegt bei ca.
60 bpm, was sich positiv auf den Blutdruck auswirken kann. Gut für Männer, denn sie neigen
häufig zu einem höheren Blutdruck als Frauen. Zudem führen ruhigere Klänge bei Männern eher
zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit, denn die männliche Leistung wird durch eine hohe
Frequenz eher beeinträchtigt."
Na denn HELAU und PROST!
[10.02.2011]
Niederrhein: Immer mehr Kölsch statt Altbier?
Wie die Rheinische Post kürzlich berichtete, blasen die Kölsch-Brauereien zum Angriff auf die
Altbier-Städte am Niederrhein. Insbesondere im Raum Mönchengladbach würden diese Bemühungen
mit Erfolg belohnt: Immer mehr Gastronomen setzen das Bier aus der Domstadt auf ihre Karte.
Bei der Brauerei Gaffel lägen die die Zuwachszahlen für den Niederrhein mittlerweile im
zweistelligen Bereich. "Es wird immer weniger Alt getrunken, und in dieser Region sind die
Menschen anderen Biersorten gegenüber aufgeschlossen, was in Köln selbst nicht der Fall ist",
sagt Pressesprecher Michael Busemann.
Altbierwelt.de ruft daher alle Altbierfreunde vom Niederrhein zur aktiven Förderung des einzig
wahren Bieres auf. Denn wie die RP berichtet, gibt es auch gegenteilige Erfahrungen: "Wir hatten
Kölsch drei Jahre lang im Angebot, aber kaum jemand hat danach gefragt",
sagt z.B. die Inhaberin der Kneipe "Meyers Treff" in Rheydt, Susanne Hünecke. Darum: haut dem
Nachbarn in der Kneipe ruhig mal auf die Finger wenn er in die Versuchung kommen sollte das
dünne Gesöff aus Köln zu bestellen ;o)
[09.12.2010]
Der wohl coolste Bierkasten der Altbierwelt
Den wohl coolsten Bierkasten der Altbierwelt hat nun das Düsseldorfer Modelabel [null:zwo:elf]
für die Hausbrauerei Zum Schlüssel gestaltet: Der "4Pack" - ein handliche Begleiter für
unterwegs oder die nächste Party.
Enthalten sind 3 Flaschen perlendes Schlüssel Alt und ein Damen- oder Herren-Koop-Shirt.
Alles zusammen gibt's für 29 €. Tolles Gimmick: Wenn man den "4 Pack" öffnet kommt ein
Stadtplan mit "den wichtigsten Adressen in Düsseldorf" zum Vorschein!
Den "4 Pack" bekommt der geneigte Altbier-Fan u.a. bei...
[null:zwo:elf]
Lorettostr.4
40219 Düsseldorf
Mo-Fr 11-19h
Sa 11-16h
Schlüssel Lädchen
Bolker Straße 11
40213 Düsseldorf
Mo-Sa 12-20 Uhr
Wie kürzlich in der Rheinischen Post zu lesen war, bekommt die Altbierwelt offensichtlich
zuwachs in den Niederlanden. In der dortige Altbierhauptstadt Venlo schickt sich der
"moderne Volkskünstler und Hobbybrauer" Arno Coenen an, mit seinem Imperial Alt den
Altbiermarkt zu erweitern. So bekommt das heimische Venloosch Alt Konkurrenz durch ein
bislang nur rudimentär umschriebenes Alt mit satten 9% Alkoholgehalt und bewusst malziger
Geschmacksnote. Die Flasche erinnert ersten Abbildungen zufolge eher an ein Sektbehältnis
mit reichlich phatasievollem Label. Gebraut wird in der bislang als Kunstinstallation
bekannten Eurotrash Brewery
deren Website sich noch im Aufbau befindet.
Imperial Alt kann bislang in den Kneipen "Cafe Centraal", "De Roeëje Lieuw" und "Bear de
Woers" in der Venloer Innenstadt erworben werden. Ob auch ein größerer Vertrieb geplant
ist, konnten wir bislang nicht in Erfahrung bringen. Unter Umständen bleibt es bei einer
temporären oder saisonalen Abfüllung.
[01.11.2010]
Beitrag über "Sticke-Alt" auf Center TV
Der Düsseldorfer Lokalsender Center TV berichtet in diesem informativen Beitrag über
das Spezialbier "Sticke" der Hausbrauerei Zum Schlüssel. "Sticke" wird seit jeher
stärker eingebraut, enthält mehr Stammwürze, Malz und auch ein knappes Prozent mehr
Alkohol. Es wird nur an weniger Terminen im Jahr in begrenzter Menge angeboten.
Center TV erklärt, warum in der Hausbrauerei Zum Schlüssel zu den Ausschankzeiten des
Sticke-Alt die Köbese (Kellner) in Mönchskutten bedienen und Diplom Braumeister Dirk
Rouenhoff erläutert anschaulich den Brauvorgang.
[16.10.2010]
Uerige "Sticke" am 19.10.10
Am Dienstag, dem 19. Oktober, ist es wieder so weit: Hütt Sticke! An diesem Tag gibt es
im Uerige Stammhaus (Berger Straße 1, Düsseldorf) ab 10 Uhr morgens – bis die Fässer leer
sind – das stärker eingebraute Uerige "Sticke" mit 6% Alkohol. Traditionell zum gleichen
Preis wie das "normale" Uerige (4,7%) und nur zwei Mal im Jahr im Ausschank. Jedem der
bislang noch nicht in Genuss eines "Sticke" kam, sei diese traditionelle Altbiersorte
wärmstens ans Herz gelegt. Der nächste Sticke-Termin ist der 18. Januar 2011.
[23.09.2010]
Neue Sorte aus Düsseldorf: Kürzer Alt ist da!
Ganz heimlich erblickte heute ein neues Altbier das Licht der Welt: Kürzer Alt. Ab sofort
ist das neuste Familienmitglied der Düsseldorfer Altbierfamilie im "Schaukelstühlchen"
auf der Kurze Straße in der Düsseldorfer Altstadt zu haben. Das Brauereistammhaus und
weitere Verkaufsstellen folgen in Kürze.
Auf dem Bild zu sehen ist eine interessante neue Zapfstation. Nähere Infos und ein
ausführlicher Testbericht folgen...
[08.09.2010]
Frankenheim lässt die Kronkorken knallen: 1873 Preise zu gewinnen
Zwischen dem 27. September und 12. Dezember 2010 schickt die Privatbrauerei Frankenheim alle Altbierfreunde
auf die Suche nach den goldenen Gewinncodes, mit denen insgesamt 2,8 Millionen Kronkorken bedruckt sind.
Zu finden sind diese auf den klassischen 0,5-Liter-Flaschen Frankenheim Alt.
Der jeweils siebenstellige Code muss auf der Frankenheim-Website eingeben werden und
sofort weiß der teilnehmende Altbierfreund, ob und welchen Preis er gewonnen hat. Als Hauptpreis winkt
ein "Dinner in the Sky, bei dem zehn Gewinner samt Begleitung das Abendessen ihres Lebens erleben". In
50 Metern Höhe bekommen sie auf einem frei schwebenden Luxuskran ein feudales Drei-Gänge-Menü serviert -
und das bei einem atemberaubenden Blick über Düsseldorf.
[23.08.2010]
Das war das Brauereienfest 2010
Mehere tausend Besucher kamen am vergangenen Samstag in den Düsseldorfer Industriehafen um mit den Hausbrauereien
Uerige und Schumacher zu feiern. Beständig brachten die historischen Shuttle-Busse neue Altbierfreunde an die Hamburger
Straße. Dort gab es neben Live-Musik zahlreiche Stände mit lokalen Spezialitäten und Spielmöglichkeiten für die kleinen
Gäste. Interessierte Besucher hatten zudem die Möglichkeit mit den Braumeistern ein Wort zu wechseln und historische
Brauwerkzeuge zu bewundern. Bei bestem Sommer-Sonnenwetter wurde reichlich vom "leckere Dröppke" und mindestens
genauso viel vom Schumacher Alt verkostet. Ein gelungenes Fest!
[16.08.2010]
Brauereienfest 2010 am 21.08. im Düsseldorfer Hafen
Die Düsseldorfer Traditionsbrauereien Uerige und Schumacher laden auch in diesem Jahr zum gemeinsamen
Brauereifest in den Düsseldorfer Industriehafen. Am Samstag, dem 21. August 2010, ab 13:00 Uhr dürfen sich
Altbierfreunde vor der gemeinsam genutzten Lagerhalle nicht nur auf bestes Alt und Brauereispeisen aus
der Landeshauptstadt von NRW freuen! Unter anderem sind historische Brauereianlagen zu bewundern und
die Macher gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Die musikalische Untermalung kommt von "Jazzkonfekt",
"All That", "Band ohne Bart" und "The Wounded Ducks" und auch für kleine Besucher wird einiges geboten.
Wer lange Anfahrtswege oder ausgedehnte Wanderungen durch den Hafen scheut, kann den komfortablen Shuttleservice
nutzen. Der "legendäre gelbe Shuttlebus" fährt regelmäßig zum Ort des Geschehens.
Haltestellen sind jeweils die Brauhäuser auf der Oststrasse und in der Altstadt.
Wegbeschreibung:
[29.05.2010]
Brauerei im Füchschen (Düsseldorf) auf Expansionskurs
Peter König, Inhaber der Brauerei im Füchschen in der Düsseldorfer Altstadt
hat noch viel vor! Nachdem er seinem Bier in den letzten Jahren erfolgreich ein
provokant-freches Image verpasst hat, darf sich Füchschen Alt über eine stetig
wachsenden Fan-Gemeinde, darunter auch immer mehr jüngere Leute unter 30, freuen.
Füchschen liegt nicht zuletzt wegen einer erfrischend offensiven Werbestrategie
(siehe Abbildung rechts) im Trend. Auch das legendäre Füchschen-Partyzelt auf
Deutschlands drittgrößtem Volksfest, der "Größten Kirmes am Rhein" in Düsseldorf,
ist ein Erfolgsgarant. König begründete dadurch eine einzigartige Eventkultur rund
um seine Makre und scheut auch große Investitionen nicht. Und der Erfolg gibt ihm Recht!
Aktuell kommt die Produktion schon nicht mehr nach. „Wir könnten noch viel mehr Füchschen Alt
verkaufen, als wir zurzeit produzieren können“, so Peter König. Um künftig die derzeitige
Produktionskapazität von maximal 30.000 Hektoliter weiter hochfahren zu können, sucht er
bereits nach einer Lösung für ein neues Sudhaus. „Wir sind dabei, einen Bebauungsplan
zu erarbeiten.“ Mehr verrät er aber nicht. Nur so viel: „Wir bleiben in der Altstadt!“
- auch wenn dies Mehrkosten mit sich bringt.
[17.05.2010]
Bald neue Altbier-Sorte aus der Düsseldorfer Altstadt!
Der Gastronom Hans-Peter Schwemin will in der Düsseldorfer Altstadt ein Brauhaus eröffnen und dort ein eigenes
Altbier produzieren. Als Chef der Kneipen "Schaukelstühlchen" und "Quetsche" auf der Kurzen Straße war der Name
für das neue Obergärige schnell gefunden: KÜRZER ALT soll es heißen. Unter dieser Marke soll in naher Zukunft
der fünfte Platz hinter den vier etablierten Düsseldorfer Hausbrauereien (Schlüssel, Schumacher, Füchschen,
Uerige) belegt werden.
Das Sudhaus wurde in Bayern maßgeschneidert und in den letzten Tagen angeliefert. Aktuell finden umfangreiche
Arbeiten im baldigen Brauhaus statt, damit zeitnah erste Testproduktionen anlaufen können. Das geplante Bier
wird nach eigener Aussage "ein Bier in bester Hausbrau-Art mit einem ordentlichen Hopfenton" und soll auch in
Flaschen auf den Markt kommen.
Künftig sollen 160 bis 180 Gäste auf zwei Etagen im "Kürzer" auf der Kurze Straße 18-20 Platz finden, das eine
Mischung aus Studentenkneipe und Brauhaus werden soll. Insbesondere der urige Gewölbekeller verspricht eine
spannend Atmosphere. Besucher sollen zudem einen direkten Blick auf die Brauanlage werfen können. Insgesamt
investiert Schwemin etwa 1 Mio. EUR in sein ambitioniertes Vorhaben.
[ 07.05.2010 ]
Brauerei im Füchschen investiert in den Stadtort Düsseldorf
Die Düsseldorfer Brauerei im Füchschen nahm Anfang Mai Tagen als einzige Hausbrauerei
in der Landeshauptstadt eine vollautomatische, robotergesteuerte Fassreinigungs-
und Abfüllanlage an ihrem angestammten Standort in der Altstadt in Betrieb. Bundesweit
gibt es keine Hausbrauerei dieser Betriebsgröße, die über eine solche Anlage verfügt.
Mit fließenden, beinahe eleganten Bewegungen nimmt ab sofort ein intelligenter Roboterarm, liebevoll
„Armie“ genannt, mit sechs Motoren und sechs Achsen in der neuen Abfüllhalle des Füchschen still
und präzise seine Arbeit auf. Holz- und Partyfässer in verschiedenen Größen werden von
Paletten genommen und in der modernen Reinigungs- und Abfüllanlage abgesetzt, in der sie anschließend
völlig tropfen- und geruchsfrei mit frischem Füchschen Alt befüllt und wieder verschlossen werden.
„Armie“ stellt somit die Abfüllung der Brauerei im Füchschen, die jährlich bis 30.000 Hektoliter Altbier
produzieren kann, auf völlig neue Füße. Konnten die Männer mit den Gummischürzen bisher circa
30 Fass Bier pro Stunde abfüllen, so stemmt „Armie“ mit 90 Fässern stündlich die dreifache Menge.
Und er rettet jährlich rund 500 Hektoliter Bier. Das ist nämlich die Menge Bier, die bisher pro Jahr
durch die bisherige Abfüllweise per Hand „verschütt“ gegangen ist. Das entspricht der stolzen
Menge von 200.000 Gläsern Füchschen Alt.
Ivestiert wurde gut 2 Mio. EUR. Die Erweiterungsmaßnahmen wurde erst realisierbar, nachdem Peter König
eine benachbarte Parzelle mit der Verbindung von der Ritterstraße zur Ratinger Straße erwerben und
komplett umbauen konnte. Und zwar unter Berücksichtigung aller Auflagen, wie Vermeidung von Lärm- und
Geruchsbelästigung, die mit dem Betrieb eines solchen Vorhabens in einer Wohnstraße verbunden sind.
[ 16.04.2010 ]
"Tag der Offenen Tür" im Füchschen
Als einzige Hausbrauerei in Düsseldorf hat die Traditionsbrauerei „Im Füchschen“ erstmals eine vollautomatische,
robotergesteuerte Fassreinigungs- und Abfüllanlage in Betrieb genommen. Deshalb lädt die beliebte Altbierbrauerei
alle Interessierten ein, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen:
"Tag der Offenen Tür" in der Altbierbrauerei "Im Füchschen"
am Wahl-Sonntag, 09. Mai 2010, ab 11.00 Uhr
in der nagelneuen Abfüllhalle, 40213 Düsseldorf-Altstadt, Eingang: Ritterstraße 37
Programm: Führungen, Live-Musik und Überraschungen.
Tipp:Erst wählen gehen und dann ins Füchschen. Es lohnt sich vorbeizukommen!
Kontakt: Telefon (0211) 3904474
[ 20.03.2010 ]
Das Aus für Hannen Alt und Gatzweiler Alt?
Der dänische Bierkonzern Carlsberg will sich in Deutschland auf nur 5 Marken konzentrieren. Der Fokus
werde auf die Kernregion Nord- und Ostdeutschland sowie auf die Marken Holsten, Carlsberg,
Astra, Duckstein und Lübzer gerichtet, sagte der Chef der deutschen Carlsberg-Organisation,
Wolfgang Burgard, am Freitag am Rande der Messe Internorga (Hamburg). Damit dürfte das Schicksal für
die Traditionsmarken Hannen Alt und Gatzweiler Alt, die seit Jahren
zu Carlsberg gehören, besiegelt sein.
Hauptproblem von Carlsberg in Deutschland ist die fehlende Marktmacht. Weltweit belegt der dänische
Konzern zwar den 4. Platz unter den Bier-Giganten, mit einer starken Position in Asien. In
Deutschland liegt Carlsberg allerdings nur auf Rang 7. Gleichzeitig schrumpft der Biermarkt
bekanntlich Jahr für Jahr, was eine Neuausrichtung des Konzernz erzwingt.
[ 05.10.2009 ]
Erfreuliches vom Oktoberfest
Die Münchner Traditonsbrauerei Hacker-Pschorr
brachte pünktlich zur Wiesn-Saison 2009 ein eigenes Altbier namens "Münchner Alt" heraus, was wir erfreut bei unserem Besuch im
Bräuhaus feststellen durften
(siehe Fotos). Eine ausführliche Kostprobe konnten wir allerdings nicht durchführen, denn - wen wundert's - das Alt war bei unserem
Besuch zum erste Wiesn-Wochenende bereits ausverkauft! Laut Auskunft von Hacker-Pschorr bleibt das Münchner Alt aber als Saisonbier
im Angebot - erfreulich das man auch im Süden auf den Geschmack kommt!
[ 31.07.2009 ]
Düsseldorfer Hausbrauereien trotzen Bier-Krise
Das der Bierkonsum in ganz Deutschland Jahr um Jahr zurückgeht ist nun wahrlich keine Neuigkeit
mehr. Das die Düsseldorfer Hausbrauereien der Bier-Krise jedoch konsequent trotzen schon:
Schumacher (33.000 Hektoliter), Füchschen (30.000 Hektoliter), Uerige (20.000 Hektoliter) und
Schlüssel (18.500 Hektoliter) steigerten 2009 allesamt ihren Bierausstoß. Trotz Finanzkriese
und trotz gesunkener Touristenzahlen.
Der Grund dafür liegt laut den Betreibern auf der Hand: alle Betriebe seinen vom Inhaber geführte
Familienbetriebe, so z.B. Füchschen-Chef Peter König in der Rheinischen Post. Diese Inhaber
würden mit erhöhtem Engagement zu Werke gehen und ihre Marke entsprechend pflegen. Insbesondere
Füchschen Alt sticht beim Thema Markenpflege hervor: König gilt als Könner, der es schafft sein
Bier mit einer provokant-jungen Marketingsprache an den Mann und die Frau zu bringen. Sorten wie
Schlösser (mittlerweile Radeberger Gruppe) seinen hingehen gesichtslos und austauschbar. Man
wisse doch garnicht mehr wo das heute gebraut wird, so König. Bei den Hausbrauereien kann man
hingegen oftmals direkt in die Brauerei hineinschauen. Das vermittelt Nähe zum Produkt und
schafft Vertrauen.
So sieht die Zukunft der kleinen aber feinen Brauhäuser rosig aus. Die Braulokale platzen
wochenendlich aus allen Nähten und die Kunden wissen was sie an ihrem Bier haben: wie es der
Claim des Uerige sagt - einfach ein lecker Dröppke.
[ 07.07.2009 ]
Schlüssel Alt bezieht erstmals Braugerste aus Ratingen
Die klassischen Anbaugebiete für deutsche Brau-Gerste liegen traditionsgemäß in Bayern (ca.
450.000 t pro Jahr), Baden-Württemberg (ca. 290.000 t pro Jahr) oder Rheinland-Pfalz (ca.
200.000 t pro Jahr). So werden auch Brauereien in Nordrhein-Westfalen in erster Linie mit
den Erträgen aus diesen Bundesländern, oder auch aus Frankreich oder anderen EU-Staaten
versorgt. Doch in den letzten Jahren konnte eine durchgängige Versorgung mit der wichtigen
Brauzutat häufig nicht gewährleistet werden. Brauereien hatten mit einem Rückläufigen Angebot
und überteuerten Preisen zu kämpfen. Da ist es eigentlich naheliegend, die Braugerste aus
der unmittelbaren Umgebung zu beziehen, anstatt sie kostenpflichtig aus dem Süden zu importieren.
So macht es ab sofort die Brauerei Schlüssel aus Düsseldorf. Als erste lokale Brauerei bezieht
sie in Zukunft Braugerste von vier Feldern mit insgesamt 21 Hektar Fläche direkt vor den Toren
des heimischen Düsseldorfs. Das spart nicht nur Transportkosten, sondern auch umweltschädliche Abgase.
Die Braugerste muss nach der Ernte ca. 4 Wochen im Lager trocknen, bevor sie in einer der
Mälzerei in Castrop-Rauxel zu Malz verarbeitet werden kann. Ab Oktober kommt dann das erste
Schlüssel Alt aus heimischer Gerste aus dem Zapfhahn!
[ 11.03.2009 ]
Schlüssel Alt weiter auf der Erfolgsspur
Die kleinste der vier Altbier-Hausbrauereien erzielte 2008 mit einem fetten Plus von 8,7 % auf
knapp 19.000 Hektoliter erneut einen Rekordzuwachs (Vorjahr: + 8 %). "Damit sind wir insbesondere
deshalb sehr zufrieden, weil der Altbiermarkt insgesamt seit Jahren schrumpft und im letzten Jahr
wieder um ca. 10 % gesunken ist", freut sich Schlüssel-Chef Karl-Heinz Gatzweiler. Gatzweiler
glaubt, dass die in der Altstadt gebrauten Düsseldorfer Altbierspezialitäten längst als
eigenständiges Segment erkannt werden, dessen Qualität man schätzen gelernt habe.
Im Außer Haus-Geschäft liegen Lebensmittel - und Getränkefachhandel mit 12 % vorne. Die beliebte,
handliche 8er Kiste (8mal 0,5 Liter Bügelverschluss/ Mehrweg) hat daran den entscheidenden Anteil.
Das größte Plus (22%) konnten jedoch wiederum die handlichen "Anfass-Fässer" verbuchen, die
ausschließlich für den privaten Heimkonsum gedacht sind.
Die Hausbrauerei "Zum Schlüssel" liegt auf der Bolker Str. 41- 47 im Herzen der Düsseldorfer
Altstadt. Sie ist die kleinste der vier Hausbrauereien, die bis heute in der Altstadt Altbier
brauen. Seit 1936 in Familienbesitz der Familie Gatzweiler.
Der kreative Chef der Düsseldorfer Füchschen Brauerei, Peter König, präsentierte gestern die wohl
letzte Altbier-Neuerung für das Jahr 2008: Füchschen Alt gibt es bald auch in 0,33 l Flaschen.
Damit betritt Füchschen als eine der ersten Hausbrauereien im Altbiersektor überhaupt das 0,33er-Segment.
Schumacher Alt beispielsweise hält seit jeher an den klobigen 1-Liter Flaschen fest und
Schlüssel Alt gibt es ausschlißelich in einer 0,5l Abfüllung oder im Fass. Weitere Neuerung:
die neue Füchschen-Flasche wird mit einem normalen Kronkorken verschlossen sein. Bislang
konzentrierten sich die Hausbrauereien maßgeblich auf Flaschen mit dem beliebten, traditionellen
Bügelverschluss.
König richtet sich mit der neuen Abfüllung insbesondere an die Gastronomie und möchte sich mit dem
minimalistisch-coolen Design (Füchschen-Emblem auf schwarzem Hintergrund mit roter Umrandung ergänzt
durch den Schriftzug seit 1848") zweifelsfrei weitere Marktanteile bei der jungen Zielgruppe sichern.
Bislang konnte er mit seiner Marktstrategie beachtliche Erfolge verzeichnen.
Den Kasten Füchschen 0,33er wird es in Kürze im Getränkemarkt Ihre Vertrauens für unter 10 EUR geben.
[ 11.11.2008 ]
Frankenheim verlagert Produktion ins Sauerland
Was 2005 mit dem Verkauf an die Warsteiner-Gruppe seinen Anfang nahm, setzt sich unwiederbringlich
fort: die Produktion von Frankenheim Alt wird von der Stammbrauerei in Neuss-Holzheim in den
Warsteiner-Hauptbetrieb ins Sauerland verlagert. Betroffen sind rund 20 Arbeitsplätze. Die Düsseldorfer
Zentrale mit Vertrieb und Marketing soll jedoch bestehen bleiben. Damit verabschiedet sich auch die
letzte Großbrauerei aus dem Raum Düsseldorf.
Nach den dramatischen Umsatzeinbrüchen der letzten
Jahre, konnte die Frankenheim-Brauerei nur noch mit einer Kapazitätsauslastung von rund 23 % geführt
werden. Das sei nicht mehr profitabel, erklärte Frankenheim-Geschäftsführer Klaus Westerhaus gestern.
Frankenheim produziert aktuell rund 250.000 Hektolitern Alt pro Jahr.
[ 21.08.2008 ]
Uerige & Schumacher laden zum Brauereienfest auf der Hamburger Straße (Industriehafen Düsseldorf)
Die beiden traditionsreichen Düsseldorfer Hausbrauereien Uerige und Schumacher laden am 23. August 2008
ab 13 Uhr zum gemeinsamen Brauereienfest an der Hamburger Straße.
Musikalische Begleitung gibt's von den Swinging Fanfares, Remix, Fischgesichter und der Trachtenkapelle
Chieming aus Bayern. Auch Comidian Manes Meckenstock wird einen kurzen Auftritt haben. Es gibt natürlich
Uerige und Schumacher Alt, dazu Würstchen vom Grill oder ein Stück vom Ochsen, der komplett gegart wird.
Zudem darf man eine ganze Reihe alter Braugeräte bestaunen.
[ 17.08.2008 ]
Neues Altbier aus der Schweiz: MeisiBräu
Denkt man an die Schweiz, so kommen einem wohl zuerst Appenzeller, glückliche Kühe und Alphörner in den Sinn.
Altbier hätte man in der Alpenrepublik kaum erwartet. Doch weit gefehlt: MeisiBräu
(BM Brokelmann Manufaktur) aus dem beschaulichen Giswil
(Kanton Obwalden, Zentralschweiz) beglückt uns mit einer schmucken 0,75 l Flasche mit echt obergärigem Inhalt
mit dem klangvollen Produktnamen "Kleinteiler Nacht".
Zwar ergab die Verkostung ein eher durchschnittliches Geschmacksergebnis, trotzdem freut es uns, dass auch
die Schweizer auf den Geschmack gekommen sind. Insgesamt braut MeisiBräu "acht charaktervolle
Biersorten", die meisten davon saisonal. Vom Schroten des Malzes bis zum Abfüllen des Bieres ist
in der Bergbrauerei am Fusse des Giswiler Stocks noch jeder Herstellungsschritt reine Handarbeit.
Altbierwelt.de wünscht weiterhin gutes gelingen.
[ 11.08.2008 ]
Düsseldorfs "kleinstes Hausbräu"
Heute erreichte uns eine eMail eines aufmerksamen Besuchers, der uns darauf hinwies, dass in der Auflistung der
Nationalen Altbiersorten eine wichtige fehle: das Unterbacher Dröppke, Düsseldorfs "kleinstes
Hausbräu" aus der Vereinshaus Unterbach, das seit 2005 im Düsseldorfer Süd-Osten braut. Wir bedanken uns für den Hinweis und ergänzen die Sorte natürlich gerne!
Solltest auch du eine Sorte in unserer Auflistung vermissen, so nimm sie bitte Kontakt
mit uns auf. Wir sind für jede Ergänzung und jede Altbier-News dankbar!
[ 13.02.2008 ]
Uerige feiert Eröffnung des Neubaus
Heute Abend feiert das Uerige die offizielle Neueröffnung des Anbaus an der Rheinstraße in dem u.a.
das Stickum untergebracht ist. Nach gut zwei Jahren ist das neue Gebäude jetzt fertig. 6,5 Mio. EUR
wurden insgesamt investiert. Unter anderem wurden Teile der Brauerei ausgelagert, so beispielsweise
der Gärkeller, das Flaschenlager und die Fassfüllanlagen. Zudem bietet der Neubau Platz für zwei
Gesellschaftsräume und die kleine Destille mit der aus Uerige Sticke das hochprozentige Stickum
gebrannt wird.
Uerige produziert ca. 20.000 Hektoliter Altbier im Jahr, was einer Menge von rund 8 Mio. Glas des
lecken Dröppke entspricht.
[ 31.01.2008 ]
Schlösser nur gefärbtes Kölsch? Alles Blödsinn!
Da hat das zweifelhafte Münchener Fachblatt "Inside-Getränke Magazin" ja ein dolles Gerücht in die Welt gesetzt:
"Schlösser Alt wird ebenfalls in Köln hergestellt. Der Einheitskölschsud wird nur ein wenig dunkler gefärbt und
dann in Tanklastern zur Abfüllung nach Dortmund gekarrt. Die Düsseldorfer bekommen also Kölsch als Altbier
untergejubelt." heißt es in dem Pamphlet.
Dazu die Brauerei Schlösser (mittlerweile im Besitz der Radeberger-Gruppe / Oetker): "Die Behauptung, Schlösser
werde in Köln hergestellt, entbehrt jeder Grundlage Richtig ist vielmehr, dass Schlösser Alt über keine eigene
Braustätte in Düsseldorf verfügt und bei der Schwestergesellschaft in Dortmund von den Schlösser-Braumeistern
nach dem Originalrezept von 1873 gebraut wird. Aus dieser Tatsache haben wir auch nie ein Geheimnis gemacht."
Wir zitieren da gerne mal die Tagespresse aus der Westdeutschen Zeitung
und schließen uns dem fachkundigen Kommentar der Kollegen
an: "Wäre ja auch noch schöner. Schließlich ist dieses gelbliche Spülwasser aus der Domstadt nur ein Arme-Leute-Alt.
Beide Biere werden in obergäriger Brauweise hergestellt (also ungekühlt, im Gegensatz zum Pilsener), im Kölsch
wird aber nur Braugerste eingesetzt und viel weniger Hopfen. Das Alt erhält seine schöne, rötlich-braune Farbe
vom Röstmalz. Diese Gerste wird getrocknet (gedarrt) und dann ähnlich wie Kaffee geröstet. Dadurch wird der
Zucker in der Gerste karamellisiert und entfaltet so im Altbier den charakteristischen Geschmack."
[ 30.11.2007 ]
Uerige Sticke | Uerige Doppelsticke - Der Test
Ganz im sinne der Verbraucherschutzes hat sich die Altbierwelt-Redaktion in die neue Uerige-Location "Stickum" begeben um neben dem hauseignen Altbierband (absolut empfehlenswert!!!) auch die beiden neuen Starkbiersorten Sticke und DoppelSticke zu testen. Hier unser Fazit:
Uerige Sticke:
Lecker Bierchen das es leider nur in der Flascheabfüllung gibt. Wirklich stylisch, frisches Fassbier würden wir aber trotzdem bevorzugen. Uerige Sticke schmeckt noch einen Ticken herber als das leckere Dröppke und etwas weniger malzig. Insgesamt gewohnt süffig und klasse "im Abgang" Wie der Weintrinker zu sagen pflegt.
Der Preis von EUR 2,35 für 0,33 l ist gerechtfertigt. Insgesamt vielleicht kein Bier das man in besonders großen Mengen zu sich nimmt, aber durchaus zu empfehlen.
FAZIT: Top! Wer Uerige mag wird Sticke lieben. WERTUNG:
Uerige DoppelSticke:
Sorry liebe Braumeister, aber unser Urteil fällt ungewohnt hart aus! Hättet ihr uns nicht vorwarnen können? Da bestellt man als ahnungsloser Altbiergenißer ein neues Bier, dass wie das vorangegangene in schicker Flasche daher kommt. Dazu gibt's ein etwas seltsam anmutendes Gläschen, das irgendwo zwischen Pilsglas und Cognac-Schwenker liegt - und schaut etwas skeptisch.
Dann der erste Schluck... und die Gesichtszüge entgleisen. Was bitte hat caramelisiertes Malz in Altbier zu suchen? Das war ein echter Schock für den Gaumen. Als der nette Köbes den Gesichtsausdruck der anwesenden Verköstiger damit zu begründen versuchte, es sei ja ein Genießerbier, das man am besten mit einem kleinen Stückchen Zartbitter-Schoki zu sich nimmt, fehlten uns ehrlich gesagt die Worte. Nicht das wir nicht offen wären für neue Erfahrungen, aber diese Erklärung zu einem Altbier aus dem Hause Uerige?
Die Konsistenz des DoppelSticke reicht an die eine satten Guinness heran, der Geruch ähnelt einem englischen Ale mit Geschmackszusatz. Wer Lust auf diese Erfahung - bitte. Wir haben euch gewarnt. Investiert die 3,45 EUR lieber in das gewohnt leckere Dröppke Uerige.
FAZIT: DoppelSticke ist lediglich zum destllieren geeignet - bitte vom Ausschank in der Altstadt fernhalten. Vielleicht stehen irgendwelche NewYork-Touris auf dieses Experiment, wir tun es nicht. WERTUNG:
[ 16.11.2007 ]
Hochprozentiges aus Altbier? Aber sicher doch! "Stickum" heißt das Zauberwort.
Aus dem saisonalen Uerige Starkbier mit 6,5% Alkohol und mehr Hopfen/Malz-Anteil und dem
vorrangig für den amerikanischen Markt gebrautem "Doppel-Sticke" mit über 8% Alkohol wird
ab sofort ein einmaliger Uerige Bierbrand destilliert
"Stickum" heißt auch die neue Außenstelle direkt neben dem Uerige-Stammhaus wo der gleichnamige
Hochprozentige ausgeschenkt. Rund 200 Quadratmeter groß ist die Fläche des Anbaus an der
Rheinstraße, wo früher unter anderem die Lokale "En de Wichsdos" und "Tante Olga" waren. Eine
sechsstellige Summe hat Besitzer Schnitzler in die Brennanlage gesteckt, die der Blickfang im
neuen Stickum ist. Laut Schnitzler "der erste Schritt zu einer gläsernen Brauerei."
Doch so ganz unkomliziert kommt man nicht in den Genuss des Altbierbrandes: Die neue Außenstelle
ist vorerst nur freitags ab 18 Uhr, samstags ab 13 Uhr und "in der Regel auch an den Sonntagen"
geöffnet. Stickum wird zudem (nur) zweimal im Jahr (am dritten Dienstag im Januar und am dritten
Dienstag im Oktober) auch im Uerige ausgeschenkt, wo bisher stehts strikes Verbot für Hochprozentiges
herrschte. Zudem hat die hochprozentige Besonderheit ihren Preis: Das 0,2 cl-Glas Stickum (42%)
kostet 4,05 Euro, die 0,35 Liter-Flasche wird für 29,65 Euro abgegeben. Das Gläschen Stickum Plus
(45%) kostet 5,35 Euro, die 0,2 Liter-Flasche 24,95 Euro.
[ 11.09.2007 ]
Alt siegt gegen Kölsch
Laut einer einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Nielsen ist der Kölsch-Konsum insgesamt
um 7,4 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen - in der Region Düsseldorf sogar um 21,6 %. Das
Alt-Minus beträgt hingegen lediglich 3,7 %. Düsseldorfer Hausbrauereien haben sogar ein
stetiges Umsatzplus zu verzeichnen: Füchschen Alt konnte sich im Gaststättenausschank um 3 %
steigern, bei Schlüssel Alt waren es sogar 6 %.
Bemerkenswert: Altbier punktet insbesondere bei den Jüngeren. So geht aus einer Studie des
Magazins Stern hervor, dass Alt ist in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen am beliebtesten ist
und den Konkurrenten aus der Domstadt auch in fast allen anderen Altersgruppen aussticht.
[ 06.05.2007 ]
Bald neue Altbiersorte in Düsseldorf?
Ab Juni 2007 belebt der Düsseldorfer Gastronom Klaus Unterwainig (u.a. Tonhalle in
Kaiserswerth) die bekannte Kneipe "Alter Bahnhof" in Düsseldorf-Oberkassel wieder.
Der neue Wirt der wunderschönen Jugendstil-Gaststätte, hat bereits die Verträge mit dem neuen
Eigner, der Brauerei Schumacher unterzeichnet und kündigte nun sogar an, im kommenden Jahr die
Altbierwelt um eine neue Altbiermarke zu bereichern. Sein 'Gulasch Alt' könne
problemlos in den vorhandenen Braukesseln produziert werden. Wir wünschen viel Erfolg und
freuen uns auf den Fass-Anstich!
[ 10.04.2007 ]
Konkurrenz belebt das Geschäft
Erstmals ist die Düsseldorfer Brauerei Frankenheim Pfingsten beim Moers-Festival als
Sponsor mit im Boot. Klaus Westerhaus, Geschäftsführer von Frankenheim, sieht dieses
Engagement als richtigen Schritt, um als Marke in Moers weiter Fuß zu fassen. [...]
Jedes Jahr braut die Brauerei Schumacher an genau drei Tagen (jeweils der 3. Donnerstag
im März, September und November) das berühmte Latzenbier, ein besonders nahrhaftes
Starkbier mit 13,8% Stammwürze und 5,5% Vol. Alkohol.
Heute ist es wieder mal soweit: ab 17 Uhr wird im Stammhaus an der Oststraße mit der
Gruppe "REMIX" zum Latzen-Jazzen geladen. Ab 18 Uhr startet dann auch "Im Goldenen Kessel"
in der Altstadt die Live-Musik.
Der Latzenbierverkauf in den original 1 Ltr. Altflaschen läuft von 10:00 bis 24:00 Uhr
in beiden Gaststätten.